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15.08.2010, 11:53 Uhr | aus der NWZ, Verfasser: Heiner Otto; Bild: Jörg Brunßen
Experten beraten über Zukunft von „Phönix“
Jens Nacke besucht Hubschrauberstaffel in Rastede
Nach Ansicht des Ammerländer CDU-Landtagsabgeordneten Jens Nacke gibt es viele gute Gründe, den Standort für den Polizeihubschrauber „Phönix“ in Neusüdende weiter zu betreiben. Wie berichtet, hatte das Innenministerium dies mit Hinweis auf erforderliche Sparmaßnahmen in Frage gestellt.
Neusüdende/Rastede - Nach einem Gespräch mit Beamten, an dem am Freitag in Neusüdende (Gemeinde Rastede) unter anderem der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, der Vizepräsident der Zentralen Polizeidirektion Hannover, Bernd Wiesendorf, sowie der Chef der Hubschrauberstaffel, Willi Lutze, teilnahmen, erklärte Nacke, der Nordwesten dürfe bei der Hubschrauberversorgung nicht abgehängt werden. „Es ist eine Vorgabe des Innenministers, dass in Niedersachsen binnen 30 Minuten jeder Ort von einem Polizeihubschrauber erreicht werden muss. Und dabei sollte es auch bleiben“, bekräftigte Nacke. Ergebnisse werden im September erwartet.

Eine Kooperation mit privaten Firmen kann sich Nacke weder unter sicherheitsrelevanten noch unter wirtschaftlichen Voraussetzungen vorstellen. „Wichtige Nachtsichtbrillen gibt es nur bei der Polizei und sonst nirgendwo“, meinte Nacke. Dennoch hält er den Prüfauftrag für richtig und sinnvoll.
aktualisiert von Jörg Brunßen, 15.08.2010, 12:19 Uhr